Hubschrauber

Die Hubschrauberflotte besteht aus 9 Maschinen des Typs EC 135 P1, die 1998 und 1999 von Eurocopter geleast wurden.

Das Foto zeigt die mit einer Winde ausgerüstete D-HBYD der PHuSt Bayern. Es wurde von Franz Mayer bei einer Bergrettungsübung aufgenommen.

Funkrufname

Kennzeichen

Serien-Nr.

Edelweiß 1

D-HBYA

0057

Edelweiß 2

D-HBYB

0059

Edelweiß 3

D-HBYC

0060

Edelweiß 4

D-HBYD

0061

Edelweiß 5

D-HBYE

0075

Edelweiß 6

D-HBYF

0078

Edelweiß 7

D-HBYG

0080

Edelweiß 8

D-HBYH

0100

Die baugleichen Maschinen können bei Bedarf mit den erforderlichen Spezialeinrichtungen für Nachtflug oder einer Winde ausgerüstet werden. Neben den üblichen Flug- und BOS-Funkgeräten verfügen die Hubschrauber auch über ein integriertes GSM-Telefon.

Umstellung auf EC 135

Am 24. Juni 1998 stand die D-HECU als erste EC 135 zur Schulung der Piloten noch in typischer ADAC-Lackierung (gelb mit schwarz abgesetzten Fenstern) in Neubiberg. Ihre Beschriftung war aber nicht in fetten, schwarzen Buchstaben "ADAC", sondern in dünnen, schwarzen Buchstaben "POLIZEI". Es war eine EC 135 P1 von Eurocopter Deutschland, die früher schon für den ADAC geflogen ist und jetzt zur Schulung der PHuSt Bayern eingesetzt wurde. Sie war mit einer Winde ausgestattet und für einen FLIR-Anschluß vorbereitet. Die Werk-Nr. der 1996 gebauten Maschine ist 0008. Das folgende Foto der D-HECU wurde am 6. Juli 1998 morgens beim Start zum einem Transferflug zu Eurocopter in Ottobrunn, deren Hubschrauberlandeplatz in Sichtweite liegt, aufgenommen.

Die D-HECU wurde später in weißer und grüner Metallicfarbe lackiert und trug dann das Kennzeichen D-HPOZ. Die Serienmaschinen haben auch diese Lackierung erhalten. Am 8. August 1998 wurde sie als D-HPOZ in Neubiberg fotografiert.

Zu Beginn der Umrüstung auf die EC 135 wurden von 6/98 bis ca. Ende 11/98 einige Leihmaschinen von Eurocopter zur Schulung des Personals eingesetzt. Die erste eigene EC 135 war dann die D-HBYA.

Funkrufname

Kennzeichen

Serien-Nr.

Einsatzzeitraum

Edelweiß 12

D-HPOZ (D-HECU)

0008

Edelweiß 14

D-HETZ

0030

I-HIFI

0085

12.03.1999 bis 31.03.1999

Frühere Hubschrauber

Bis zum Beginn der Umrüstung auf die EC 135 bestand die Hubschrauberflotte aus 7 BO 105, davon 2 Maschinen in der längeren CBS-Version, und 2 BK 117. Zwei weitere BK 117 waren im Hinblick auf die Umrüstung auf die EC 135 bereits früher an Eurocopter zurückgegeben worden. Drei Hubschrauber konnten mit einem Infrarot-Nachtsichtgerät (FLIR) ausgerüstet werden. Ursprünglich war die Installation aus Platzgründen nur in den BK 117 und BO 105S zugelassen, später konnte eine kompaktere FLIR-Version in allen entsprechend vorbereiteten Hubschraubern installiert werden. Vor Beginn der Umrüstung auf die EC 135 verfügte die PHuStBy über die folgenden Hubschrauber:

Funkrufname

Kennzeichen

Typ

Serien-Nr.

Baujahr

Bemerkung

neue Verwendung

Edelweiß 1

D-HUBE

BO 105S

S-883

1993

mit FLIR; D-HUBE => Polizeidirektor HUBEr (damalieger Leiter der Staffel)

PHuSt Thüringen

Edelweiß 2

D-HMUC

BO 105 CB

S-680

1987

Edelweiß 3

D-HMUD

BO 105 CB

S-231

1978

Edelweiß 4

D-HMUK

BO 105 CB

S-232

1978

Edelweiß 5

D-HBIV

BO 105S

S-891

1994

mit FLIR; D-HBIV => BIldVerstärker

Edelweiß 6

D-HMUX

BO 105 CB

S-102

1974

Edelweiß 7

D-HMUG

BO 105 CB

S-121

1973

in etwas helleren Grün lackiert

Rhein-Ruhr-Helikopter in Mönchengladbach. Sie wird dort in erster Linie für Filmflüge (mit FLIR-Kamerasystem) eingesetzt, aber auch für Material- und Personentransport. Die Maschine ist jetzt knallrot lackiert und trägt die Aufschrift "NEWS".

Edelweiß 9

D-HMUZ

BK 117 A-4

7100

1987

ADAC-Luftrettung (Christoph 26, Sande)

Edelweiß 10

D-HMUM

BK 117 B-2

7080

1986

mit FLIR

ADAC-Luftrettung

Edelweiß 11

D-HMUS

BK 117 A-3

7031

1984

ADAC-Luftrettung (Christoph 32, Ingolstadt)

Edelweiß 12

D-HMUF

BK 117 A-4

7105

1984

DRF


Dr. Thomas Diessel, 12. Oktober 2005